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2. Februar 2026
Ärzte ohne Grenzen rechnet mit einer Zunahme der Gewalt auf Haiti
MSF
Foto: MSF Ärtze ohne Grenzen (MSF) betreibt mehrere Spitäler auf Haiti, wie hier das Notfallzentrum Turgeau.

In der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince hat die Gewalt zugenommen. Und in den nächsten Wochen dürften die Opferzahlen noch weiter ansteigen. Bereits über den Jahreswechsel verzeichnete die Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) über 100 durch Gewalt verletzte Patient*innen innerhalb von zwei Wochen.

Die Gewalt zwischen der Nationalpolizei und bewaffneten Gruppen flammt seit der Ermordung des damaligen Präsidenten 2021 immer wieder auf. Ruhe in die Sache bringen sollte ein Übergangspräsidialrat. Doch dessen Mandat endet am Samstag.

Wir haben mit Amadeus von der Oelsnitz über die Zunahme der Gewalt und endende Mandat des Übergangspräsidialrats gesprochen. Von der Oelsnitz war in den Monaten Oktober und November medizinischer Leiter des Traumakrankenhauses Tabarre, das Ärzte ohne Grenzen betriebt auf Haiti betreibt.

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