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3. Februar 2026
Uni Bern leitet Nationalen Forschungsschwerpunkt zu Klimaextremen
Marek Piwnicki / Unsplash
Foto: Marek Piwnicki / Unsplash Der Nationale Forschungsschwerpunkt untersucht Klimaextreme wie Waldbrände.

Es ist ein wichtiger Schritt für die Universität Bern: Gemeinsam mit der ETH Zürich übernimmt sie die Leitung eines Nationalen Forschungsschwerpunkts in der Klimaforschung, wie Ende letzte Woche bekannt wurde.

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) fördert mit den sogenannten Nationalen Forschungsschwerpunkten langfristig angelegte Forschungsprojekte, die sich mit Themen befassen, die von zentraler strategischer Relevanz sind für die Schweiz.

Der Schwerpunkt «Climate Extremes and Society: Strengthening Resilience» soll die Resilienz bei Klima- und Wetterextremen stärken. «Wir werden zu Theman wie Waldbrand, Dürre und Überschwemmungen forschen», erklärt Karin Ingold. Sie ist Präsidentin des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung der Uni Bern und wird den Nationalen Forschungsschwerpunkt, zusammen mit ihrer Kollegin Sonia Seneviratne von der ETH leiten.

Das Forschungsteam wird sich aus einer Bandbreite von Disziplinen zusammensetzen. Ingold selbst ist Politikwissenschaftlerin, ihre Kolleg*innen werden aus den Naturwissenschaften, der Mathematik sowie den Rechtswissenschaften, der Philosophie und der Psychologie kommen. Es ist wichtig, Klimaextreme nicht nur als Wetterphänomen zu begreifen, sagt Ingold: «Wir müssen die Auswirkungen auf die Natur und die Menschen, sowie deren Reaktionen darauf besser verstehen.»

Die Lösungen für den Umgang mit Klimaextremn soll der Forschungsschwerpunkt gemeinsam mit Behörden, der Gesellschaft und der Industrie erarbeiten. Dafür will Ingold unter anderem mit Gemeinden, Versicherungen und landwirtschaftlichen Organisationen zusammenarbeiten.

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