Die SBB hätte beim Zugunglück im Gotthard-Bsistunnel vor drei Jahren Schlimmeres verhindern können. Das zeigt ein neues Gutachten. Nachdem das Rad des Güterzug-Wagens gebrochen war, erschienen demnach auf den Bildschirmen des SBB-Betriebszentrums eine ganze Reihe von Störungsmeldungen. Doch dort habe man nicht auf die Warnungen reagiert. Die SBB widerspricht dem Gutachten.
Die Europäische Union will Vertreter dre Taliban zu Gesprächen nach Brüssel einladen. Dabei soll es um die Abschiebung afghanischer Asylsuchender aus der EU in ihr Heimatland gehen. Dafür steht die EU nun in der Kritik: Westliche Staaten erkennen die Taliban bisher nicht als legitime Regierung Afghanistans an, unter anderem, weil sie gegen menschenrechtliche Standards verstossen.
In Argentinien demonstrieren hunderttausende gegen Kürzungen an der Universitäten. Die Proteste richten sich gegen die Politik von Präsident Javier Milei. Kritiker*innen werfen der Regierung vor, Bildung und Zukunftschancen zu gefährden.
06:36
Mit Spannung wurde heute früh das Gerichtsurteil im Fall des Femizids von Binningen erwartet. Der Verein «Eidgenössische Kommission dini Mueter» (EKdM) hatte zu einer Solidaritätsaktion vor dem Gerichtsgebäude aufgerufen. Simone Keller war für uns heute Früh in Muttenz vor Ort und hat Stimmen und Reaktionen eingefangen.
15:44
Am Montag erhielt die sahrauische Menschenrechtsverteidigerin, Künstlerin und Journalistin Asria Mohamed Taleb den Somazzi Preis in Bern. Seit Jahren setzt sie sich für die Frauen in der sahrauischen Gemeinschaft ein und macht das Leben und den Kampf unter der 50-Jährigen Besetzung Marokkos sichtbar. Im Interview erzählt die Preisträgerin, wie sich die marokkanische Besetzung auf das Leben Mädchen und Frauen auswirkt.