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18. Mai 2026
Freibad Marzili: Erste Sanierungs-Etappe erfolgreich
Die wichtigsten Nachrichten des Tages
  • Im Kanton Bern sorgen höhere Studiengebühren für ausländische Staatsangehörige für Unmut. Das Berner Kantonsparlament erhöhte die Studiengebühren, damit sich die Studierenden stärker an den Kosten beteiligen. Dies betreffe vor allem Studierende aus dem Ausland, da bei ihnen kein Geld aus dem Wohnkanton nach Bern fliesst. Mit der Gebührenerhöhung will der Kanton finanzielle Löcher stopfen, denn künftig sollen weniger Bundesgelder in die Tertiärbildung fliessen. Die Hochschule der Künste Bern verzeichne nun deutlich weniger Anmeldungen aus dem Ausland und befürchtet finanzielle Einbussen.

  • 281 – so viele Meldungen sind im vergangenen Jahr bei der LGBTIQ-Helpline der Dachverbände Transgender Network Schweiz, Lesbenorganisation Schweiz und Pink Cross eingegangen. Die Verbände haben ihren Hate-Crime-Bericht anlässlich des gestrigen internationalen Tags gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) veröffentlicht.

  • Ein Bericht des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) zeigt, dass die Massnahmen zur Regulierung des Wolfbestandes Wirkung zeigen. Das BAFU genehmigte 2025/2026 den Abschuss von rund 115 Wölfen. Das Wachstum der Wolfspopulation konnte somit gebremst werden. Die Anzahl der Rudel steigt weiter an. Neben der proaktiven Regulierung durch präventive Abschüsse bleibe der Herdenschutz ein zentraler Pfeiler im Umgang mit dem Wolf und trage wesentlich dazu bei, Schäden an Nutztieren zu verhindern.

  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) zum Notfall von internationaler Tragweite. Die WHO warnte gestern, dass das tatsächliche Ausmass der Fallzahlen und der Ausbreitung noch unklar sei, verzichtete jedoch darauf, einen Pandemie-Notstand auszurufen. Ein hohes Risiko für eine weitere Ausbreitung bestehe in allen angrenzenden Ländern. Das Land verzeichnete über 80 Tote. Ärzte ohne Grenzen bereitet eine Hilfsaktion in grossem Umfang vor.

Amnesty Bericht: Alarmierende Zahlen zur Todesstrafe

10:56

Rekordwert bei Hinrichtungen: 2025 wurden weltweit rund 2’700 Menschen in 17 Ländern hingerichtet – so viele wie seit 1981 nicht mehr. Ganze zwei Drittel mehr als noch im Jahr davor. Das zeigt der heute veröffentlichte Bericht zur Todesstrafe von Amnesty International.

Gesamtsanierung: Die Badesaision im Freibad-Marzili kann beginnen

15:48

Bald lockt das Wetter in die Aare. Das Freibad Marzili ist das grösste und meistbesuchte Flussbad der Schweiz. Im September startete die Gesamtsanierung des Freibads. Heute Morgen informierte die Stadt vor Ort. Denn am 23. Mai wird das Schwimm- und Bootsverbot in der Aare aufgehoben, der Uferweg und das Gaswerkareal sind wieder offen. Auch das Freibad Marzili öffnet an diesem Tag – vorerst jedoch noch ohne Schwimmbecken. Diese sind dann ab dem 13. Juni wieder zugänglich. Stadtbaumeister Thomas Pfluger erklärt, was sich in der ersten von vier Etappen verändert hat.

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