Die Schweiz hat das Freihandelsabkommen mit China erneuert. Das Abkommen wurde ausserdem überarbeitet: neu kann die Schweiz fast alle Güter zollfrei nach China exportieren. Davon profitieren v.a. Uhren-, Pharma- und Chemieindustrie. Amnesty International kritisiert das Abkommen: Aufgrund der aktuellen Menschenrechtslage in China könne die Schweiz nicht verhindern, dass mit dem Abkommen auch Produkte aus Zwangsarbeit importiert würden.
4 von 5 nordafrikanischen Asylsuchenden in der Schweiz werden einer Straftat beschuldigt. Das zeigt eine interne Auswertung des Staatssekretariats für Migration SEM aus dem Jahr 2024. Die Zahl der mutmasslichen Straftaten ist bei Asylsuchenden aus den Maghreb Staaten somit sechsmal so hoch, wie jene bei Asylsuchenden anderer Länder. Das sei unakzeptabel, meint das SEM dazu. Eine kleine Minderheit schädige so den Ruf alljeniger Asylsuchenden, die sich an das Gesetz halten.
Die Gesundheits- und Sozialkomission des Grossen Rates will mit neuen Bestimmungen Lücken im Spitalversorgungsnetz schliessen. Sie fordert eine Definition,wann ein Spital als unverzichtbar gilt. Neu sollen nur solche Spitäler vom Kanton finanziell unterstützt werden.
06:10
Abschiebungen nach Afghanistan sind wieder möglich: Das entscheidet das Bundesverwaltungsgericht in einem weitreichenden Urteil. Ein junger Mann hat sich gegen seine Abschiebung gewehrt, und vor Gericht verloren. Die Schweizerische Flüchtlingshilfe kritisiert den Gerichtsentscheid: Wegweisungen nach Afghanistan seien nicht zumutbar. Eliane Engeler, Mediensprecherin der Schweizerische Flüchtlingshilfe gibt Auskunft.
10:55
Seit Februar ist der neue Wirkstoff Donanemab zugelassen, der erste Wirkstoff, der nicht nur Symptome behandelt, sondern auch den Verlauf der Alzheimer-Krankheit beeinflusst. Doch was kann das Medikament wirklich? Was dürfen Patient*innen hoffen? Und wie geht es weiter in der Forschung? Rabe-Info-Redaktorin Alix Regenass berichtet aus ihrer Recherche.