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27. Mai 2026
Die sudanesische Menschenrechtsaktivistin Sarah Mohamed Souleyman im Gespräch
Die Nachrichten des Tages
  • Der Paul Boesch Kunstpreis geht dieses Jahr an Raphael Hefti. Der Bieler Künstler zähle zu den international profiliertesten Schweizer Künstler:innen seiner Generation, so die Jury. Die Preisverleihung findet Ende August im Kunstmuseum Bern statt.

  • Personen mit Schutzstatus S und Drittstaatsangehörige mit Schweizer Ausbildung sollen leichteren Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten. Gemäss dem Bundesrat soll so etwa der Kantonswechsel erleichtert werden. Nach einem Vernehmlassungsverfahren hat er die Botschaft zur Änderung des Ausländer- und Integrationsgesetzes verabschiedet.

  • Im September wird die Stimmbevölkerung über zwei initiatiiven befinden; zum einen über die Neutralitätsinitiative, zum andere über die Ernährungsinitiative. Nicht an die Urne kommt im September hingegen das Kriegsmaterial-Referendum: Die Allianz hinter dem Kriegsmaterial-Referendum sieht diese Entscheidung kritisch. Mit der Verschiebung der Abstimmung über das Kriegsmaterialgesetz gebe  der Bundesrat dem Druck der Rüstungslobby nach.

  • Die israelische Armee hat gestern bei einer erneuten Angriffswelle über 30 Personen getötet, darunter auch Kinder, das berichtet BBC. Die Angriffe ereigneten sich im Süden und Osten des Libanon. Laut Reuters bestätigen mehrere Quellen, dass das israelische Militär seine Bodenoperationen im Südlibanon über die Sicherheitszone hinaus ausgeweitet habe. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erklärt, dass seit der Waffenruhe über 600  Menschen im Libanon bei israelischen Angriffen getötet wurden.

Die Schweizer Milchwirtschaft hat ein Problem

05:36

Mehr Milch als getrunken wird: Die Schweizer Milchwirtschaft hat ein Problem mit Überproduktion. Als Folge ist der Milchpreis zu tief und Milch wird in Biogasanlagen verbrannt. Der Bäuerinnen- und Bauernverband Uniterre und weitere Organisationen fordern nun, ein altes Werkzeug wieder aus dem Kasten zu nehmen.

Eine sudanesische Geflüchtete erzählt von der Lage in el-Fasher

10:24

In der Schweiz lebt eine geringe Zahl sudanesischer Menschen. Gemäss dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) sind es um die 1000. Einige sind im jüngsten Krieg geflohen und befinden sich noch immer im Asylprozess. Seit eineinhalb Jahren auch Sarah Mohamed Suleiman, ehemalige nationale Schutzbeauftragte und Menschenrechtsaktivistin aus el-Fasher, Darfur. Vergangene Woche war die Sudanesin als Referentin im Polit-Forum in der Demokratie Bar zu Gast und erzählte von ihrer Arbeit und der Lage in el-Fasher.

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