In einer gestern veröffentlichten Stellungnahme kritisiert die Berner Kantonsregierung die Arbeit der Nationalen Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) und widerspricht deren Einschätzung zur Situation in Berner Regionalgefängnissen. Ordnung und Sicherheit sowie eine menschenwürdige Unterbringung sei jederzeit gewährleistet, so der Regierungsrat. Die Stellungnahme ist die Reaktion auf einen Bericht der NKVF vom letzten Dezember. Darin kritisierte die Kommission die Zustände in den Regionalgefängnissen Bern, Biel, Burgdorf und Thun. Die Kommission schreibt unter anderem von menschenunwürdigen Bedingungen, problematischen Mehrfachbelegungen und möglichen Verstössen gegen die Europäische Menschenrechtskonvention. Der Bericht könne keine konkreten Normenverstösse nennen, kritisiert nun der Regierungsrat.
Die Rathausgasse erhält ihren Brunnen zurück. Die Stadt hat sich offenbar mit den Gastrobetrieben geeinigt. Der Brunnen soll gegenüber früheren Plänen um rund 40cm nach Süden verlegt werden. Damit werden die Aussenflächen der Gastrobetriebe nicht kleiner.
In der Schweiz gibt es immer weniger Landwirtschaftsbetriebe. Das zeigen die Zahlen der landwirtschaftlichen Strukturerhebung des Bundesamtes für Statistik. So ging die Anzahl der Betriebe um rund 2% zurück. Erstmals seit 2010 geht auch die Zahl der Biobetriebe zurück. Die Bioanbaufläche nahm aber stärker zu. Die Schweizer Kleinbauern-Vereinigung warnt. Die Pläne des Bundesrats würden das Hofsterben noch weiter befeuern.
Der Rückhalt des britischen Premierminsiters Keir Starmer schwindet. Wie die BBC berichtet fordern über 70 Parlamentarier*innen der Labour-Partei seinen Rücktritt. Mittlerweile ist zudem die erste Ministerin aus dem Kabinett Starmers zurückgetreten. Auch sie fordert den Rücktritt Starmers als Premier und Chef der Labour-Partei. Bei Lokal- und Regionalwahlen erlitt die Labour-Partei am Wochenende eine herbe Niederlage
07:06
Beim Strafgericht Basel-Landschaft in Muttenz steht ein Mann wegen eines Feminizids vor Gericht. Der Angeklagte hat gestanden, seine Ehefrau und Mutter der gemeinsamen Kinder im Jahr 2024 in Binningen getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslängliche Freiheitsstrafe. Der Angeklagte hingegen spricht von Notwehr. Morgen früh verkündet das Gericht das Urteil. Die Eidgenössische Kommission dini Mueter (Ekdm) ruft für morgen früh auf zu einer Aktion in Solidarität mit dem Opfer vor dem Strafgericht in Muttenz.
11:18
Queerer Widerstand ist antikapitalistisch – aus diesem Selbstverständnis heraus organisiert das CSD-Kollektiv in Bern jedes Jahr eine Pride-Demonstration, anlässlich des Christopher Street Day. Diesen Samstag ist es wieder so weit. Der diesjährige CSD in Bern steht unter dem Motto «Trans Joy is Resistance».