Gegen die «Neugestaltung Morillon-Sandrain» sind fünfzehn Einsprachen eingegangen. Elf davon stammen von Privatpersonen und vier von Organisationen und Parteien. Die Bauherrengemeinschaft des Projekts prüft nun die eingebrachten Anliegen und sucht das Gespräch und eine Einigung mit den Einsprechenden.
Im Kanton Bern sollen künftig Polizist*innen dem Grossen Rat angehören dürfen. Die Kommission für Staatspolitik und Aussenbeziehungen hat eine Vorlage dazu ausgearbeitet, die jetzt in die Vernehmlassung geht. Bisher ist es dem Personal der kantonalen Verwaltung nicht gestattet, dem kantonalen Parlament anzugehören.
Im vergangenen Jahr gaben Staaten so viel Geld wie nie zuvor für Rüstung aus. Nach Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri investierten Staaten insgesamt umgerechnet rund 2,5 Billionen Euro. Damit stiegen die Militärausgaben im elften Jahr in Folge an.
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Am 26. April 1986 explodierte im Block 4 des Kernkraftwerks von Tschernobyl der Reaktor und setzte grosse Mengen radioaktiver Strahlung frei. Das Ausmass der Katastrophe wurde erst in den Folgetagen bewusst. Heute ist die Welt eine andere, die Katastrophe hat Vieles in Bewegung gebracht. Der Enthusiasmus über Kernenergie ist verschwunden, Sicherheitsbedenken stehen seither stärker im Mittelpunkt. Doch in den letzten Jahren hat die Kernkraft zumindest in der Politik eine Renaissance erlebt.
Jürg Joss ist seit den späten 80er-Jahren vehementer Atomkraftgegner und engagiert sich noch heute bei der Organisation Fokus Antiatom. Im Gespräch erzählt er, wie er 1986 vom Revisor bei Sulzer in Leibstadt zum Atomkraftgegner wurde, wie Tschernobyl die Antiatombewegung geprägt hat und was er vom neu erwachten Kernkraftenthusiasmus im Bundesparlament hält.